Klimabruch

Mit der Erfindung der Dampfmaschine setzten die großen Wellen der bis heute anhaltenden Industrialisierung ein. Eine messbare Tatsache ist die damit eingehende Zunahme des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre. Ein um 50 Prozent erhöhter Anteil an Kohlenstoffdioxid, ein um 150 Prozent gestiegener Anteil an Methan im Vergleich zur vorindustriellen Zeit und weitere klimaschädliche Treibhausgase verursachen die Erderwärmung. Was als "Klimawandel" Einzug in das Allgemeinwissen gefunden hat, muss konsequenterweise als "Klimabruch" bezeichnet werden. Wir befinden uns definitiv in einem Übergang von einem stabilen in ein instabiles Klimasystem. Die Folgen für den Lebensraum, die Lebensmittelproduktion und die soziale Situation der mittlerweile 7,8 Milliarden Menschen auf Erden sind nicht absehbar. Der Workshop beschäftigt sich mit den Ursachen, den Auswirkungen und den Anpassungsmöglichkeiten an den Klimawandel. Zudem soll ein kritischer Blick auf die sozialpsychologischen Mechanismen geworfen werden, mit denen fundierte Erkenntnisse zum Klimawandel jahrzehntelang ignoriert werden konnten. 

 

 

Leitung: 

Dipl. Ing. Mag. Lothar Schäffer (HTL Salzburg),

Mag. Gerhard Schuller (HTL Salzburg)